Die Mütter sind Schuld


- Warum die AFD keine faschistische Partei ist -

Die WählerInnen der AFD sind gar keine FaschistInnen, sondern besorgte BürgerInnen. Dies meint zumindest unsere lokale Tageszeitung. Das wären ganz normale bürgerliche Menschen. Ich frage mich ja, ob das überhaupt ein Widerspruch ist, vielleicht sind die WählerInnen der AFD ja einfach bürgerliche FaschistInnen. Man kann aber natürlich trotzdem wirklich nicht von der AFD sagen, dass sie in ihrer Gesamtheit eine genuin faschistische Partei ist. Was kann die Partei schließlich für ihre WählerInnen?
Als ich dies in einer Diskussion aussprach, bekam ich allerdings sofort Widerspruch, einen Satz, wie: "Man kann wirklich nicht von der AFD sagen, dass sie in ihrer Gesamtheit eine genuin faschistische Partei ist." wäre eine Unverschämtheit und Diffamierung und ich solle das zurücknehmen. Der Mann Mitte 40, der dies sagte und dabei mit einer Hand in der Luft wedelte gab sich danach selbst als AFD-Wähler zu erkennen. Ich zuckte nur mit den Schultern. Als AFD-Wähler muss er das ja wissen. "Ich nehme also meine vorhergehende Behauptung zurück."
Dabei gibt es ja ansich gar keine FaschistInnen und RassistInnen mehr. Ich meine, jemand der ein Schild trägt 'Ich bin kein Rassist', ist ja nun eindeutig kein Rassist, und nur weil er dagegen demonstriert, das die Deutschen durch Afrikaner überfremdet werden, darf man ihn ja nicht als Rassisten bezeichnen, nicht? Schließlich gehören die Afrikaner einfach nicht hierher.

Und überhaupt stellt sich die Frage, ob es überhaupt FaschistInnen gibt? Das ist doch nur ein Kampfbegriff der Linken. Wussten Sie, dass auch Hitler gar kein Faschist war. Er war vielmehr das erste Opfer, Opfer einer kalten und gefühllosen Frau, seiner Mutter, und nur deshalb ist er dann so geworden. Nur weil wir sie als Opfer allein lassen, werden sie zu TäterInnen. Da frage ich mich natürlich, ob Björn Höcke auch an einer kalten Mutter gelitten hat? Und nur weil Frauen, wie ich, nicht in der Lage sind, Männer, wie ihn, mal sanft aber bestimmt an ihren Busen zu drücken und ihm über den Kopf zu streicheln:

"Björn, du musst dich nicht fürchten, alles wird gut."


ist die AFD so erfolgreich. Ich gebe zu, ich bin auch einfach nicht gut darin, Männer wie Björn in den Arm zu nehmen.

Der Bruder meiner Liebsten, der noch nicht AFD wählt, aber [...] findet sich da sicher bestätigt. Der Genderwahn ist Schuld, der Genderwahn läßt Frauen wie mich nicht mehr Frau sein und das führt dann dazu. Und das war auch der Grund für den Erfolg des Nationalsozialismus in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Natürlich ist der Vergleich von Björn Höcke mit Hitler völlig inadäquat. Ich meine Höcke und Hitler verbindet ja wirklich nur das eine, dass sie beide wirklich keine Faschisten sind. Und Menschen nach dem zu bewerten, was sie tun und sagen, ist ja nun einfach bösartig, man muss doch immer die Sozialisation berücksichtigen, vor allem bei AFD-WählerInnen. Die kann frau doch nicht einfach dafür verantwortlich machen, was sie wählen. Ansich sind ja die Linken Schuld, weil sie so abgehobene Politik machen.

Überhaupt die einzigen FaschistInnen, die es wirklich gibt, sind die LinksfaschistInnen, die immer alles mit großem I schreiben. Ich kann mich da wieder einmal nur auf meine Kakauabhängigkeit herausreden, da zeigt sich welche gefährlichen Konsequenzen Kakaukonsum hat.
Irgendwie kann ich jedoch das Gefühl nicht loswerden, dass ich für Björn auch gar nicht die Richtige wäre. Aber das ist wohl nur mein Versuch meine Unfähigkeit zu rechtfertigen, Björn die Liebe zu geben, die er braucht.


Ada - Hannover, 2018 -


Fin











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Und noch ein kurzer Text; AFD - Die Opferpartei


















Zuletzt aktualisiert 30.07.18





Die Mütter sind Schuld - Warum die AFD keine faschistische Partei ist - Text über Björn Höcke, AFD, Genderwahn, Faschismus, Nationalsozialismus, Hitler, AFD WählerInnen, Faschisten, Rassisten, Rassismus, Sozialisation, Alternative für Deutschland















AFD - Die Opferpartei

Die AFD und ihre WählerInnen werden verfolgt, ja ansich stehen die AFD WählerInnen kurz vor der Auslöschung. Die AFD ist die letzte Bastion der untergehenden Deutschen, sozusagen Siegfried kurz vor dem Meuchelmord.

"Wenn wir scheitern, wenn wir es nicht schaffen, dann gibt es niemanden mehr, dann ist unser Land - ziemlich - ja, verloren."
Beatrix von Storch


Ansich sind die AFD WählerInnen die Juden der Moderne. Nichtsdestotrotz werden aus den AFD-WählerInnen, den Opfern, im öffentlichen Diskurs in der Verdrehung TäterInnen gemacht, dabei wehren sich die AFD-WählerInnen doch nur gegen die Auslöschung durch Überfremdung, die Fremden sind doch die TäterInnen. Nur weil die AFD-WählerInnen nicht vor dem Hungertod stehen, heißt das nicht das AFD-WählerInnen nicht viel größeres Leid ertragen als die Flüchtlinge. Schließlich droht AFD-WählerInnen der Volkstod.
Und wenn dann eine AFD-Politikerin fordert fremde Kinder an der Grenze niederzuschiessen ist das doch nur der Not der deutschen Opfer geschuldet, diese fremden Kinder bedrohen die AFD-WählerInnen ganz konkret, das muss doch jede und jeder begreifen. Diese Kinder vergewaltigen AFD-WählerInnen, ermorden und berauben sie - das ist doch schon heute der Alltag von AFD-WählerInnen. Aber wenn sie ihr Leid öffentlich machen werden AFD-WählerInnen diskriminiert und zensiert.

- Undeutsche JournalistInnen haben nichts besseres zu tun, als AFD-WählerInnen zu widersprechen und auf Statistiken zu verweisen, die belegen, dass die Kriminalitätsrate sinkt. Das ist wirklich widerlich und zeigt die ganze Verworfenheit der Systemmedien, AFD-WählerInnen mit Fakten zu belästigen.

- Undeutsche, nicht Teutsch sprechende, berliner Barkeeper fragen AFD-WählerInnen auf Englisch nach ihrer Bestellung.

- Undeutsche Intellektuelle formulieren komplizierte Theorien, die kein AFD-Wähler und keine AFD-Wählerin versteht, und wenn die AFD WählerIn dann diese VolksverräterInnen auffordert verständlich zu reden, dann machen sich diese Intellektuellen noch über sie lustig, nur weil die AFD-WählerIn gleichzeitig gegen die Formulierung von Formularen in einfachem Deutsch ist, weil da wird die Deutsche Sprache ja verhunzt und die deutsche Kultur geht dann unter.

- Undeutsche Feministinnen entmannen die AFD-Wähler, aber sie deshalb als entmannt zu bezeichnen ist auch nur wieder so eine feministische Verleumdung. Obwohl AFD-Wähler von Feministinnen permanent entmannt werden und Opfer der Genderverschwörung sind, stehen die WählerInnen der AFD als letztes Bollwerk zwischen einer Welt glücklicher heterosexueller Männer und Frauen, wie sie uns auf allen AFD-Parteitagen entgegenblickt, und der Auflösung der Welt im Chaos amorpher Lüste.

- Und undeutsche SatirikerInnen machen sich dann auch noch über die AFD als Opferpartei lustig.

Und nur einer Satirikerin wie mir, ist dann wohl auch unverständlich, warum dann ein dem politischem Weltbild der AFD nahestehender Publizist bedauernd feststellt:

"Der aufrechte soziale Demokrat lebt für etwas, für das Leben. Für etwas zu sterben - das gab es nur während der großen Erzählungen in der Vergangenheit, als das Leben noch nicht der Güter höchstes war ..."
Eberhard Straub


Dann müssten AFD-WählerInnen doch glücklich sein, sich opfern zu dürfen.