Ada Frankiewicz - Zitate



"Die Zahl der Außerirdischen auf der Erde nimmt zu, immer mehr außerirdische Kinder werden beim genauen Hinschauen sichtbar. Die Menschheit ist eine überlebte Spezies. Vielleicht werden einige wenige Exemplare in einigen ökologischen Nischen langfristig überleben, wir sollten dafür Schutzgebiete ausweisen, aber das Aussterben der Menschen werden wir nicht wirklich aufhalten können. Und für die Linke ist dies sogar eine Hoffnung."

(A. Frankiewicz - Geständnisse einer Außerirdischen - Internet 2003)




"Thesen wider die Falschheit der Katholiken

1) - Religion heißt Glauben, an was muß jede/r selbst entscheiden.
2) - Die Madonnen- und Heiligenmanipulation ist ein Recht Aller.
3) - Jede/r/m muß das Recht auf die (Er)findung von Reliquien gewährt werden.
4) - Alle dürfen Erlaßbriefe schreiben und mit ihnen Handel treiben.
5) - Die Definitionsgewalt, ob eine Verzückung religiöser Natur und damit rein oder sexueller oder anderer Natur ist, liegt einzig und allein bei der/dem Verzückten und ist unabhängig von den im Zustand der Verzückung oder zur Herbeiführung dieses Zustandes betriebenen Praxen, seien sie auch sexueller oder anderer Natur.
6) - Der heilige Geist ist in uns Allen und welche Handlungen durch ihn inspiriert wurden und damit heilig sind, kann nur die/der vom heiligen Geist Besessene beurteilen, also nur jede/r für sich selbst.
7) - U. A."


(A. Frankiewicz - Liebeserklärung für eine Simulantin - Internet 2003)




"In den Reliquienschreinen der Moderne weinen zwar keine Holzmadonnen und es blutet auch keine Jesusfigur am Kreuz, aber es werden die neuen Verkündigungen der Nano- und Genwelt auf Bildschirmen simuliert. Seien es die Wissenschaftsendungen im Fernsehen, das Edutainment an Schulen, oder die Wissenschaftsparks, die zunehmend die museale Präsentation von Naturwissenschaften ablösen, sei es das Universum, das in Bremen ein paar Hundert Quadratmeter mißt, die WaterWorld oder die Zukunft, die Bertelsman auf der EXPO 2000 präsentierte, alle sind sie nur real in der Simulation.
Längst leben die Menschen in ihren Simulationen."


(A. Frankiewicz - Liebeserklärung für eine Simulantin - Internet 2003)




"Ich brauche keine Legitimation durch Naturwissenschaft oder Christentum, unmoralische, schwitzende, sich ständig umwandelnde, Materie, die ich bin."

(A. Frankiewicz - Liebeserklärung für eine Simulantin - Internet 2003)




"Früher glaubten die Menschen ihr Kind hätte einen Schutzengel heute glauben sie es hätte ein Imunsystem."

(A. Frankiewicz - Ada Frankiewicz interviewt sich selbst zu Gott und ihrer virtuellen Existenz - Internet 2003)




"Die MystikerInnen haben die Deutungsmacht der Kirche untergraben, Naturwissenschaftsbesessene würden in ähnlicher Weise das Deutungsmonopol der naturwissenschaftlichen Staatskirche in Frage stellen. In dem ich mich Naturwissenschaft und Technologie hingebe, eigne ich sie mir auch subjektiv an. Ich realisiere die Naturwissenschaften und die Technologie als Wunschmaschine im Sinne Deleuze/Guattaris. Damit breche ich das Deutungsmonopol der NaturwissenschaftlerInnen, die als PriesterInnen nur DienerInnen der Naturwissenschaft sind, aus mir als Besessene spricht aber die Naturwissenschaft selbst, ich als Cyborg bin die Naturwissenschaft.
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Aber ich tue das alles nicht.
Ja ich sitze hier und trinke nur eine heiße Schokolade - ich habe einfach keine Lust zum Cyborgisieren. Lieber schlafe ich etwas länger.
Ich will auch mein Bewußtsein nicht erweitern.
Und meine Organe blubbern zwar etwas, aber ich finde ich bin ihnen Solidarität schuldig."


(A. Frankiewicz - Ada Frankiewicz interviewt sich selbst zu Gott und ihrer virtuellen Existenz - Internet 2003)




"Ich finde es auch unsinnig mich über das Nichtrauchen als "Nichtraucherin" zu definieren, schließlich stelle ich mich anderen auch nicht vor mit den Worten, ich wäre Nichtweltraumfahrerin, obwohl das ganz witzig wäre. Aber ich glaube nicht das "NichtraucherInnen" ihre Bezeichnung als absurden Witz meinen."

(A. Frankiewicz - Bekenntnisse einer nichtrauchenden Tabakabhängigen - Internet 2003)




"Wieso sollte ich nicht meinen Tod genießen? Schließlich sterbe ich wahrscheinlich nur einmal."

(A. Frankiewicz - Bekenntnisse einer nichtrauchenden Tabakabhängigen - Internet 2003)




"Das Problem liegt nicht in der Künstlichkeit menschlicher Lebensweisen. Der Mensch als gesellschaftliches Wesen ist natürlicherweise immer schon mehr als Natur. Der Mensch, das Leben ist gesellschaftlich und leiblich. Die größten Verbrechen wurden gerade häufig unter dem Slogan einer neuen Natürlichkeit begangen. Der Nationalsozialismus ist dafür nur ein Beispiel.
Aber auch die schönen Kunstkörper finden wir bereits in der Ästhetik der Olympischen Spiele von 1936. Denn es ist die disziplinierte Natur die angebetet wird. Und diese disziplinierte Natur wird heute wohl nirgends mehr als von denjenigen, die sich selbst als Leistungsträgerinnen und Leistungsträgern einer neuen Generation verstehen, abgefeiert.
Die Zigarette und rasselnder Atem passen nicht in dieses Bild, funktionierender Körperroboter."


(A. Frankiewicz - Bekenntnisse einer nichtrauchenden Tabakabhängigen - Internet 2003)




"Ich halte dagegen Rausch für eine Möglichkeit und jede Tabuisierung bewußtseinsverändernder Zustände und der Dinge und Stoffe, die sie erzeugen, für falsch. Im Gegenteil, wichtig wäre gerade die eigenen Erfahrungen mit anderen zu teilen, auch mit den eigenen Kindern. Ohne dabei so zu tun, als wäre dies nun alles nur schlecht. Das glaubt uns sowieso niemand angesichts der Alltagspraxis eines nicht gerade geringen Konsums der unterschiedlichsten Aufputsch- und Rauschmittel.
Wir sollten uns und unseren Kindern die freie Wahl ermöglichen. Jede und jeder sollte in die Lage versetzt werden, die für die eigenen Bedürfnisse passenden und nutzbringenden Praxen, Drogen und Rauschmittel zu finden. Und mit anderen darüber ohne Tabus zu reden. Viele negative Folgen ließen sich so frühzeitig vermeiden. Folgen, die häufig aus Unwissenheit, falschem Gebrauch und Heimlichkeit entstehen. Das Tabakrauchen ist dabei nur eine Praxis unter vielen."


(A. Frankiewicz - Bekenntnisse einer nichtrauchenden Tabakabhängigen - Internet 2003)




"Da ich völlig disziplinlos bin, ist mein Ziel ein freies Zusammenleben Aller. Auch Andere zu schickanieren finde ich einfach zu anstrengend."

(A. Frankiewicz - Bekenntnisse einer nichtrauchenden Tabakabhängigen - Internet 2003)




"Die Diskussion um das Rauchen ist nur das Mittel, um ganz andere politischen Intentionen zu transportieren. Es geht um unser Menschenbild, unser Verständnis von Lust und Genuß, von Arbeit und Faulheit. Das Rauchen wird bekämpft weil es eine Form von selbstverschwenderischem Genuß ist, weil sich Raucherinnen und Raucher in ihrem Genuß den Effizienzkriterien einer auf optimaler Verwertung der menschlichen Arbeitskraft basierenden Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung entziehen, weil sie ihre Gesundheit verausgaben für sich selbst, sie in die Luft blasen."

(A. Frankiewicz - Bekenntnisse einer nichtrauchenden Tabakabhängigen - Internet 2003)














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Zitate, Ada Frankiewicz






Aktualisiert 30.05.10








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